When I started my first attempts with computer graphic systems to
discover the unknown territory of its artistic utilization, I had to
deal with geometric elements and arithmetic curves, and the results
seemed simple and primitive. It was mainly the new approach - not so
much the results themselves - that let me hope for an evolution running
into the direction of a general tool of visual arts - and arts in general.
I began to work with programmed and instrumental visual art in the
fifties, and I moved from analogue to digital computing, from mechanical
plotters to high resolution screens, from black and white to large
colour palettes, from two to three dimensions and even from still
pictures to animation and interactivity because technology enabled me to
use those methods; but even today I feel fascinated by the new type of
visual art. The perfection of a technique during a period of only fifty
years seems incredible. Taking a look at more than thousand of my
pictures from 1956 until present gives the impression not only of an
artistic but also of a scientific progress. But even now nobody should
forget that the development of computer systems is not finished, and
that means that also visual computer art is in a permanent process of
exploration into an expanding universe of art. Therefore, computer
graphic activities remain as much a challenge for creativity as in the
decades before when my first computer artworks were realized.
[See also the historic surview from Wolfgang Lieser about the electronic
assisted art on the website of the Digital Art Museum
Lichtformen (gem. mit Andreas Hübner) - 1953-1955
Zufallsgesteuerte Abläufe - Apple II
Phasenbilder aus einem interaktiv steuerbaren Ablauf mit Toneffekten - Auftragsarbeit der Fa. Texas Instruments als Grundlage für ein Programmmodul
Computergenerierte Bilder (Vermessungsdiagramme) wurden für eine Fotomontage verwendet.
Computergrafiken auf der Basis von Drachenkurven. Es sind Fraktale, die schon vor deren Entdeckung bekannt waren.
Die Basis dieser Bilder sind interaktiv gesteuerte Bewegungen in perspektivischer Darstellung; dazu stand das erste in Deutschland verfügbare Gerät dieser Art während der Zeit seiner Erprobung zur Verfügung. Animationssequenzen dieser Art wurden für das Ballett "Laser" verwendet, das auf der Experimentierbühne der Bayerischen Staatsoper aufgeführt wurde. Unabhängig davon entstanden Einzelbilder, die mit einem mechanischen Plotter ausgegeben wurden.
Ein Portraitfoto von Albert Einstein wurde digitalisiert und transformiert.
Ausgabe der Bilder mit einem der ersten in Europa verfügbaren Tintenstrahldrucker
Life-Transformation von Musik in Grafik: Mein für den Apple II GS geschriebenes Programm setzt Klänge in Abhängigkeit von den Frequenzen und Lautstärken in Bilder um.
In den Jahren zwischen 1979 und 1992 kam es zu einer ergebnisreichen Zusammenarbeit mit Horst Helbig zur Visualisierung verschiedener mathematischen Disziplinen, speziell auch unter ästhetischen Aspekten. Ergebnisse haben wir im Buch 'Schönheit der Mathematik' dokumentiert. Die erste Ausstellung zum Thema fand 1985 in München statt. Das Geleitwort, das Konrad Zuse dazu geschrieben hat, lässt sich unter dem Titel seines Textes aufrufen: "Mathematik als generatives Gestaltungsprinzip".
Schon die ersten Versuche mit flächenhaften Fourier-Transformationen zeigten, daß sich dahinter eine Vielfalt von Gestalten verbirgt, die jener der Fraktale nicht nachsteht.
Eine Serie von Bildern auf der Basis komplexer Transformationen
Unter diesem Titel sind drei computergenerierte Bildserien für Überblendungsprojektion zusammengefaßt, die anläßlich einer Mathematikertagung des Instituts für interdisziplinäre Forschung in Bielefeld aufgeführt wurde.
Eine Bildserie, der logische Operationen zugrundeliegen. Die Bilder entstanden interaktiv nach Musik von J.S. Bach und wurden als musikbegleitete Animation auf Video dokumentiert.
Die Bilder entstanden mit Hilfe verschiedener PC-basierter Systeme als Fotografien vom Bildschirm
echtzeitgesteuerte Bildabläufe in Endlosschleifen - Gestaltwechsel durch Zufallseinfluss
Das Ausgangsbild, eine Röntgen-Weichstrahl-Aufnahme, wurde ähnlichen Prozessen der Bildtransformation unterzogen, wie sie bei der Auswertung von Luftbildern angewandt werden.
Ergebnisse aus Experimenten mit fraktalen Darstellungen
eine grafisch-filmische Komposition als Basis von Life-Musik-Improvisationen. Uraufführung 1983 mit Bruno Spoerri auf einem selbstkonstruierten elektronischen Blasinstrument
Dokumentation eines Versuchs zum Einsatz einer programmgesteuerten Fräsmaschine zur Anfertigung eines Reliefbilds
Ergebnisse aus Experimenten mit iterativen Prozessen
programmgesteuerte Animation mit Zufallseinfluss
In Echtzeit verfremdete Ballettszenen sind die Grundlage einer Eadweard Muybridge gewidmeten Performance; Uraufführung bei der artware Hannover
mit Hilfe eines Programms von William Latham
erzeugt mit Hilfe der Programmsysteme Mathematica und Bryce
erzeugt mit Hilfe des Programmsystems Mathematica
Para-Kristalle
erzeugt mit Hilfe der Programmsysteme Mathematica und Bryce
Die Para-Kristalle sind auch in der VR-Szenerie "Active Worlds", u.zw. im Skulpturengarten "daap" von Derrick Woodham, zu sehen und können dort - ebenso wie die weiteren, dort errichteten Skulpturen - von allen Seiten betrachtet werden:
Einige Bilder dieser Periode lassen sich derzeit nicht aufrufen; dieser Defekt wird baldmöglichst behoben.>
Diese Bildserien kamen mit Hilfe des Programmsystems Mathematica zustande.
Sculptures for DAAP 2005
Verzahnungen 2006
Bilder zwischen 1953 und 1978


Oszillogramme - 1956
Elektronische Grafiken - 1961/62

Serie KAES (Kurven, aesth.), gem. mit Peter Henne - 1969
Serie Falter ung. 1979

Serie Mondrian - 1980

Serie Großstadtlichter - 1980
Serie Tiergesichter - 1972
Serie DRAKULA - 1970/71
Drachenkurven, fotografisch transformiert von Wolfgang Siebig - ung. 1973

Rotationen, Projektionen 1970/71

Serie Einstein - 1972


Serie Grün - ung. 1975


Farbraster 75 - 1975


Kaskade - 1978


Bilder aus der Zusammenarbeit mit Horst Helbig 1979 - 1992
Fourier-Transformationen



Technoide Formen


Wellenfunktionen


Bildtransformation: Elefant

Superpositionen


Serie Bühnenbilder

Algebraische Darstellungen


Computer-Zeichnungen


Spiralnebel - 1978


Prinzip K (gem. mit Gottfried Jäger) - 1978


Kalte Logik - 1978


Computergrafiken von H. W. Franke 1979 bis 1992
Serie Trapez


Bananen

Fraktale


Chip Universe


Programmiertes Relief


Iterationen


Falter


Hommage à E.M. - 1989

Bilder aus der Zeit zwischen 1992 und 2001
3D-Ornamente



Virtuelle Skulpturen




Polyeder
Bilder ab 2002
Verstrebungen 2002


Fragmente


Technoide

Spiegelungen 2003

Cave Impressions 2004

Ergänzende Bemerkungen
Die Bildergalerie soll eine Übersicht über meine computergrafischen
Arbeiten geben - wegen der Fülle des Materials bleibt sie unvollständig.
Von vielen Bildserien können nur wenige beispielhafte Motive gezeigt
werden. Der Bestand der Galerie wird laufend ergänzt.
Viele meiner frühen Bilder liegen noch in Form von Dias oder
Transparenten vor, nur rund 150, vor allem jene der frühen Jahre, sind
als großformatige Papierbilder realisiert; ein großer Teil davon ist
2007 in den Besitz der Kunsthalle Bremen übergegangen. Doch ein noch
größerer Teil meiner grafischen Arbeiten, vor allem jene aus der Zeit ab
1980, befindet sich in Form von Datenfiles noch nahezu vollständig in
meinem Archiv.
Dank der Geschenke befreundeter Künstler und auch durch Tausch entstand
bei mir außerdem noch eine Sammlung von Fremdmaterial, insbesondere sind
es Arbeitsbeispiele vieler meiner Kollegen, die meistenteils noch mit
mechanischen Plottern arbeiteten. Auch davon befindet sich ein großer
Teil in der Kunsthalle Bremen, doch hat sich inzwischen bei mir wieder
Material aus neuerer Zeit angesammelt.
Da ich seit den 60er Jahren mit computergrafischen Experimenten befaßt
war und noch bin, spiegelt sich in meinem Material nicht nur meine
eigene Entwicklung, sondern auch jene des technischen Instrumentariums -
der Computergrafik-Systeme. Viele von der heute verfügbaren Software
eignet sich nicht nur zur Anfertigung von Einzelbildern, sondern auch
für Animationen oder für interaktiven Gebrauch. Trotzdem habe ich die
modernen Methoden der Bilderzeugung auch für die Anfertigung von
Einzelbildern eingesetzt - viele meiner Erzeugnisse aus den letzten
Jahren sind also gewissermaßen Abfallprodukte von Arbeiten anderer
Zielsetzung.
Weiter ist geplant, meine eigenen Arbeiten wie auch die Bildwerke von
Kollegen im Lauf der Zeit in kleinen Ausstellungen der Z-Galaxy zu zeigen
(- siehe Arbeitsberichte der Jahre 2008 bis 2010). Ein historischer
Rückblick ist in Form einer Dauer-Ausstellung auch in der Website von 'art meets science'