Bildergalerie

Computer Graphics - Remarks on my Work

Herbert W. Franke

When I started my first attempts with computer graphic systems to discover the unknown territory of its artistic utilization, I had to deal with geometric elements and arithmetic curves, and the results seemed simple and primitive. It was mainly the new approach - not so much the results themselves - that let me hope for an evolution running into the direction of a general tool of visual arts - and arts in general. I began to work with programmed and instrumental visual art in the fifties, and I moved from analogue to digital computing, from mechanical plotters to high resolution screens, from black and white to large colour palettes, from two to three dimensions and even from still pictures to animation and interactivity because technology enabled me to use those methods; but even today I feel fascinated by the new type of visual art. The perfection of a technique during a period of only fifty years seems incredible. Taking a look at more than thousand of my pictures from 1956 until present gives the impression not only of an artistic but also of a scientific progress. But even now nobody should forget that the development of computer systems is not finished, and that means that also visual computer art is in a permanent process of exploration into an expanding universe of art. Therefore, computer graphic activities remain as much a challenge for creativity as in the decades before when my first computer artworks were realized. (See also the historic surview from Wolfgang Lieser about the electronic assisted art on the website of the Digital Art Museum DAM in Berlin - written in English.)

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'Apparative Kunst' - ab 1952

Lichtformen (gemeinsam mit Andreas Hübner) - 1953-1955 (Stroboskopische Aufnahmen)

Röntgen-Aufnahmen - 1953 bis ~1958 (mit Geräten der Materialprüfung und der Medizin)

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'Aerogramme'' - 1955/1956 (Luftstrahl-Aufnahmen)

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'Stratogramme' - 1955 bis 1958 (Aufnahmen rotierender Drähte in einem lamellierten Lichtfeld)

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Copy-Art - ab 1990 (Gestaltung mit Kopiergerät)

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'Sandbilder' 2004 (Gestaltung mit zwischen Glasplatten geschichtetem Sand, digital nachbearbeitet)

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Grafik mit Analog-Rechensystemen - 1956 und 1961/62

'Oszillogramme' - 1956 (Analoggrafiken mit einem Gerät von Franz Raimann, Ausgabe mit Oszillograf)

'Elektronische Grafiken' - 1961/62

(Analoggrafiken mit einem Gerät von Franz Raimann, Ausgabe mit Siemens-Vorführgerät)

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Digitale Computergrafik zwischen 1969 und 1978

'Serie KAES' (Kurven, aesth.), gemeinsam mit Peter Henne - 1969

Serie 'Falter' ~ 1979

(Zufallsgesteuerte Abläufe mit Apple II)

'Serie Mondrian' - 1980

(Phasenbilder aus einem interaktiv steuerbaren Ablauf mit Toneffekten) - Auftragsarbeit der Fa. Texas Instruments als Grundlage für ein Programmmodul für den Kleincomputer TI-99/4)

'Serie Großstadtlichter' - 1980

'Serie Tiergesichter' - 1972

(Mikrofilm-Aufnahmen als Basis von Fotomontagen verwendet)

'Serie DRAKULA' - 1970/71 (Computergrafiken auf der Basis von Drachenkurven

Drachenkurven, fotografisch transformiert von Wolfgang Siebig - ung. 1973

'Rotationen, Projektionen' 1970/71

Die Basis dieser Bilder sind interaktiv gesteuerte Bewegungen in perspektivischer Darstellung; dazu stand das erste in Deutschland verfügbare Gerät dieser Art während der Zeit seiner Erprobung zur Verfügung. Animationssequenzen dieser Art wurden für das Ballett "Laser" verwendet, das auf der Experimentierbühne der Bayerischen Staatsoper aufgeführt wurde. Unabhängig davon entstanden Einzelbilder, die mit einem mechanischen Plotter ausgegeben wurden.

'Serie Einstein' - 1972

Ein Portraitfoto von Albert Einstein wurde digitalisiert und transformiert.

'Serie Grün' - 1975 (Bildschirm-Aufnahmen vom Kontroll-Monitor eines Siemens-Sicografen)

'Farbraster 75' - 1975

Ausgabe der Bilder mit einem der ersten in Europa verfügbaren Tintenstrahldrucker

'Kaskade' - 1978

Life-Transformation von Musik in Grafik: Das für den Apple II GS geschriebene Programm setzt Klänge in Abhängigkeit von den Frequenzen und Lautstärken in Bilder um.

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Bilder aus der Zusammenarbeit mit Horst Helbig 1979 - 1992

In den Jahren zwischen 1979 und 1992 kam es zu einer ergebnisreichen Zusammenarbeit mit Horst Helbig zur Visualisierung verschiedener mathematischen Disziplinen, speziell auch unter ästhetischen Aspekten. Ergebnisse haben wir im Buch 'Schönheit der Mathematik' dokumentiert. Die erste Ausstellung zum Thema fand 1985 in München statt. Das Geleitwort, das Konrad Zuse dazu geschrieben hat, lässt sich unter dem Titel seines Textes aufrufen: "Mathematik als generatives Gestaltungsprinzip".

Fourier-Transformationen

Schon die ersten Versuche mit flächenhaften Fourier-Transformationen zeigten, daß sich dahinter eine Vielfalt von Gestalten verbirgt, die jener der Fraktale nicht nachsteht.

Technoide Formen

Wellenfunktionen

Bildtransformation: Elefant

Superpositionen

Serie Bühnenbilder

Algebraische Darstellungen

Computer-Zeichnungen

'Spiralnebel' - 1978

Eine Serie von Bildern auf der Basis komplexer Transformationen

'Prinzip K' (gem. mit Gottfried Jäger) - 1978

Unter diesem Titel sind drei computergenerierte Bildserien für Überblendungsprojektion zusammengefaßt, die anläßlich einer Mathematikertagung des Instituts für interdisziplinäre Forschung in Bielefeld aufgeführt wurde.

'Kalte Logik' - 1978 (Gestaltung mit logischen Operationen)

Eine Bildserie, der logische Operationen zugrundeliegen. Die Bilder entstanden interaktiv nach Musik von J.S. Bach und wurden als musikbegleitete Animation auf Video dokumentiert.

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Computergrafiken von H. W. Franke 1979 bis 1992

Die Bilder entstanden mit Hilfe verschiedener PC-basierter Systeme als Fotografien vom Bildschirm

 

Serie Trapez

echtzeitgesteuerte Bildabläufe in Endlosschleifen - Gestaltwechsel durch Zufallseinfluss

Bananen

Das Ausgangsbild, eine Röntgen-Weichstrahl-Aufnahme, wurde ähnlichen Prozessen der Bildtransformation unterzogen, wie sie bei der Auswertung von Luftbildern angewandt werden.

Fraktale

Ergebnisse aus Experimenten mit fraktalen Darstellungen

'Chip Universe'

Bilder aus einer grafisch-filmische Komposition als Basis von Life-Musik-Improvisationen. Uraufführung 1983, begleitet von Improvisationen von mit Bruno Spoerri auf einem von ihm erfundenen elektronischen Blasinstrument.

Programmiertes Relief

Dokumentation eines Versuchs zum Einsatz einer programmgesteuerten Fräsmaschine zur Anfertigung eines Reliefbilds

Iterationen

Ergebnisse aus Experimenten mit iterativen Prozessen

'Falter'

programmgesteuerte Animation mit Zufallseinfluss

Hommage à E.M. - 1989

In Echtzeit verfremdete Ballettszenen sind die Grundlage einer Eadweard Muybridge gewidmeten Performance; Uraufführung bei der artware Hannover

Bilder aus der Zeit zwischen 1992 und 2001


3D-Ornamente

mit Hilfe eines Programms von William Latham



Virtuelle Skulpturen

erzeugt mit Hilfe der Programmsysteme Mathematica und Bryce


Polyeder

erzeugt mit Hilfe des Programmsystems Mathematica


'Para-Kristalle'

erzeugt mit Hilfe der Programmsysteme Mathematica und Bryce


Die Para-Kristalle sind auch in der VR-Szenerie "Active Worlds", u.zw. im Skulpturengarten "daap" von Derrick Woodham, zu sehen und können dort - ebenso wie die weiteren, dort errichteten Skulpturen - von allen Seiten betrachtet werden:


Bilder ab 2002

Einige Bilder dieser Periode lassen sich derzeit nicht aufrufen; dieser Defekt wird baldmöglichst behoben.>


Verstrebungen 2002

'Fragmente'

Technoide

Diese Bildserien kamen mit Hilfe des Programmsystems Mathematica zustande.

'Spiegelungen' 2003

Verzahnungen 2006

'Ansichten aus virtuellen Welten' - ab 1952

Sculptures for DAAP 2005

(DAAP ist eine von Derrick Woodham errichtete, der Kunst gewidmete virtuelle Welt)

'Z-Galaxie' - 1972

(Bilder meiner den Verbindungen von Kunst und Wissenschaft gewidmeten virtuellen Welt))

Die 'Z-Galaxie' ist das von mir gewählte Thema meiner Kooperation als Senior-Fellow des ZIB-Instituts in Berlin im Auftrag gegeben von Prof. Dr. Peter Deuflhart.

Bildstrecke in Vorbereitung

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15:22 01.03.2014

Ergänzende Bemerkungen


Die Bildergalerie soll eine Übersicht über meine computergrafischen Arbeiten geben - wegen der Fülle des Materials bleibt sie unvollständig. Von vielen Bildserien können nur wenige beispielhafte Motive gezeigt werden. Der Bestand der Galerie wird laufend ergänzt. Viele meiner frühen Bilder liegen noch in Form von Dias oder Transparenten vor, nur rund 150, vor allem jene der frühen Jahre, sind als großformatige Papierbilder realisiert; ein großer Teil davon ist 2007 in den Besitz der Kunsthalle Bremen übergegangen. Doch ein noch größerer Teil meiner grafischen Arbeiten, vor allem jene aus der Zeit ab 1980, befindet sich in Form von Datenfiles noch nahezu vollständig in meinem Archiv. Dank der Geschenke befreundeter Künstler und auch durch Tausch entstand bei mir außerdem noch eine Sammlung von Fremdmaterial, insbesondere sind es Arbeitsbeispiele vieler meiner Kollegen, die meistenteils noch mit mechanischen Plottern arbeiteten. Auch davon befindet sich ein großer Teil in der Kunsthalle Bremen, doch hat sich inzwischen bei mir wieder Material aus neuerer Zeit angesammelt. Da ich seit den 60er Jahren mit computergrafischen Experimenten befaßt war und noch bin, spiegelt sich in meinem Material nicht nur meine eigene Entwicklung, sondern auch jene des technischen Instrumentariums - der Computergrafik-Systeme. Viele von der heute verfügbaren Software eignet sich nicht nur zur Anfertigung von Einzelbildern, sondern auch für Animationen oder für interaktiven Gebrauch. Trotzdem habe ich die modernen Methoden der Bilderzeugung auch für die Anfertigung von Einzelbildern eingesetzt - viele meiner Erzeugnisse aus den letzten Jahren sind also gewissermaßen Abfallprodukte von Arbeiten anderer Zielsetzung. Weiter ist geplant, meine eigenen Arbeiten wie auch die Bildwerke von Kollegen im Lauf der Zeit in kleinen Ausstellungen der Z-Galaxy zu zeigen (- siehe Arbeitsberichte der Jahre 2008 bis 2010). Ein historischer Rückblick ist in Form einer Dauer-Ausstellung auch in der Website von 'art meets science' zu sehen. Er bezieht sich auf die erste Ausstellung mit analogen Rechensystemen erzeugter künstlerischer Grafik in Europa, die 1959 im Wiener Museum für angewandte Kunst gezeigt wurde. Das Bildmaterial wird ergänzt durch Beispiele experimenteller Fotografie, die in Zusammenarbeit mit Andreas Hübner entstanden, und zwar mit Hilfe eigens gefertigter mechanischer und optischer Systeme; man kann sie als Vorläufer der computergenerierten Arbeiten ansehen.